Trading-Begriffe einfach erklärt
Hier erkläre ich dir die Begriffe, die du für meine Strategie brauchst. Kurz, einfach und ohne Fachchinesisch.
Fang hier an
Geh die Begriffe in dieser Reihenfolge durch. Jeder baut auf dem vorherigen auf.
- Trend: In welche Richtung läuft der Markt?
- Liquidität: Wo liegen die Stop-Losses der Trader?
- Liquidity Sweep: Wann holt der Markt sie ab?
- Fair Value Gap und Order Block: Wo steige ich danach ein?
Liquidität im TradingWo die Stops liegen und warum der Markt dorthin läuft. Mit Chart-Beispielen.
Fair Value GapDie Lücke im Markt, der Order Block darüber und das 50-%-Level.Die Begriffe
Backtesting
Du spielst deine Strategie an alten Charts durch, bevor du echtes Geld riskierst. Trade für Trade, immer nach denselben Regeln, und schreibst jedes Ergebnis auf.
Docht
Die dünne Linie über oder unter einer Kerze. Sie zeigt, wie weit der Preis kurz gelaufen ist, ohne dort zu schließen.
Fair Value Gap (FVG)
Eine Lücke im Markt. Der Preis ist so schnell gelaufen, dass er einen Bereich übersprungen hat. Diese Lücke füllt der Markt sehr oft später wieder auf.
Ausführlich: Fair Value Gap einfach erklärt
Liquidität
Nichts anderes als die Orders der Trader im Markt. Im Chart meint das vor allem die Stop-Losses über klaren Hochs und unter klaren Tiefs. Große Marktteilnehmer wie Banken brauchen diese Orders, um selbst in den Markt zu kommen.
Ausführlich: Liquidität im Trading einfach erklärt
Liquidity Sweep
Der Markt läuft kurz über ein Hoch oder unter ein Tief, holt dort die Stop-Losses ab und dreht danach. Sweep heißt nichts anderes als: rausnehmen.
Long und Short
Long heißt: Du setzt auf steigende Kurse. Short heißt: Du setzt auf fallende Kurse.
Marktstruktur
Die Abfolge von Hochs und Tiefs im Chart. Macht der Preis immer höhere Hochs und höhere Tiefs, geht's nach oben. Macht er immer tiefere, geht's nach unten. Daran liest du den Trend ab.
Order Block
Für mich die Zone über einem Fair Value Gap, vom Start des FVG bis zum Hochpunkt (bei einer Bewegung nach oben gespiegelt bis zum Tiefpunkt). Hier reagiert der Markt im 5-Minuten-Chart meistens, nicht in der Lücke selbst.
Risikomanagement
Deine Regeln dafür, wie viel du pro Trade und pro Tag höchstens verlieren darfst. Ohne diese Regeln reicht ein schlechter Tag, um viel kaputtzumachen.
Sessions
Die Handelszeiten der großen Börsenplätze: Asien, London und New York. Bei Gold und Forex ist zur Eröffnung von London und New York am meisten los. Ich trade zu festen Uhrzeiten.
Stop-Loss
Die Order, die deinen Trade automatisch schließt, wenn der Preis gegen dich läuft. Er begrenzt deinen Verlust. Weil fast jeder Trader einen hat, liegt genau dort die Liquidität.
Take-Profit
Die Order, die deinen Trade automatisch im Gewinn schließt. Ich setze ihn an die nächste Liquidität, also ans nächste klare Hoch oder Tief.
Timeframe
Wie viel Zeit eine Kerze im Chart zeigt, zum Beispiel 1 Minute, 5 Minuten oder 1 Stunde. Liquidität markierst du am besten im 5- oder 15-Minuten-Chart, nicht im 1-Minuten-Chart.
Trend
Die Richtung, in die der Markt läuft: nach oben, nach unten oder seitwärts. Der Trend ist dein Freund. Im Abwärtstrend suche ich bevorzugt Shorts, im Aufwärtstrend bevorzugt Longs.
Gratis-Kurs: Liquidität verstehen
Im kostenlosen Trading-Kurs zeige ich dir das alles am Chart, in genau dieser Reihenfolge.
Häufige Fragen
Welche Begriffe sollte ich als Anfänger zuerst lernen?
Trend, Stop-Loss und Liquidität. Damit weißt du, in welche Richtung du tradest, wo dein Verlust endet und wohin der Markt gerne läuft. Alles andere baut darauf auf.
Muss ich alle Begriffe kennen, bevor ich trade?
Nein. Du brauchst die Begriffe, die deine Strategie benutzt, und die solltest du richtig verstehen. Den Rest schaust du nach, wenn er dir im Chart begegnet.